Sega Dreamcast
Das Jahr 2001 dürfte vor allem für Videospieler älteren Kalibers eine traurige Nachricht überbracht haben. Damals wurde nämlich die Produktion der Dreamcast Konsole eingestellt und Sega aufgrund wachsender finanzieller Probleme von dort an zum reinen Softwarehersteller. Eines der Urgesteine der Home Entertainment Systeme war damit von der Bühne abgetreten.
Dabei legte die Dreamcast vor allem in den USA anfangs einen sagenhaften Start hin. Nachdem das System bereits im Jahre 1998 in Japan…
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Das Jahr 2001 dürfte vor allem für Videospieler älteren Kalibers eine traurige Nachricht überbracht haben. Damals wurde nämlich die Produktion der Dreamcast Konsole eingestellt und Sega aufgrund wachsender finanzieller Probleme von dort an zum reinen Softwarehersteller. Eines der Urgesteine der Home Entertainment Systeme war damit von der Bühne abgetreten.
Dabei legte die Dreamcast vor allem in den USA anfangs einen sagenhaften Start hin. Nachdem das System bereits im Jahre 1998 in Japan herauskam, war die Veröffentlichung in den USA für den Herbst 1999 angesetzt. Der Run war gigantisch und bis dato unübertroffen. Es gab über 600.000 Vorbestellungen und bereits nach einer Woche wurde ein Umsatz von über 100 Millionen Dollar erzielt.
Wie die meisten Konsolen der 2. Generation (Playstation 2, Xbox, Game Cube) kam die Dreamcast mit einem Modem daher, über das man in das Internet gehen konnte, um dort zum Beispiel Spiele und zusätzliche Inhalte herunterzuladen, oder aber online gegen andere Spieler anzutreten. Dazu benötigte man allerdings ein Set aus Tastatur und Maus, welches im ursprünglichen Umfang nicht enthalten war. Auch konnte man die Dreamcast mit einem Breitbandadapter aufrüsten, der aber verhältnismäßig teuer war.
Spielveröffentlichungen gab es zu Beginn reichlich und viele setzten neue Maßstäbe in Sachen Gameplay, Grafik oder Sound. Etliche Titel wurden aufgrund des hohen Erfolgs später auch für andere Systeme umgesetzt. Eine Besonderheit für damalige Zeiten war dabei, dass die Konsole eine 60Hz Wiedergabe der Spiele ermöglichte, was zu einer schnelleren und ruckelfreien Spielgeschwindigkeit führte.
Nachdem die Konsolenproduktion eingestellt wurde, waren ab dem Jahre 2002 sowohl in Nordamerika als auch in Europa keine neuen Dreamcast Spiele mehr erhältlich. In Japan jedoch werden bis zum heutigen Tag neue Titel auf den Markt gebracht, die sich immer noch sehr beachtlich verkaufen. Zudem erlaubt es die Beschaffenheit der Dreamcast Hobbyentwicklern aus allen Ländern, selber neue Spiele zu programmieren.
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